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Forschungsprojekt Grabenlose Rohrverlegung

Hohe Investitionskosten für eine leitungsgebundene öffentliche Trink- und Schmutzwassererschließung im ländlichen Raum führen zunehmend zu unvertretbaren Beitrags- und Gebührenbelastungen der Nutzer. Nach den bisherigen Erfahrungen und bekannten Absichtserklärungen ist davon auszugehen, dass die Europäische Union, die Bundesregierung und die Landesregierungen als Gesetzgeber stetig steigende Anforderungen an den Gewässerschutz auch in ländlich strukturierten Gebieten erheben und durchsetzen werden.
Eine Verfahrenskombination der Druckentwässerung in einer ländlichen Gemeinde mit innerörtlichem Leitungsbau im Horizontalbohrverfahren, der Verlegung von Ortsverbindungsleitungen im Pflugverfahren und dem Einbau von kostengünstigen Grundstücksentwässerungspumpwerken könnte bei dezentralen Kläranlagen mit einer weitergehenden Abwasserreinigung zu Gesamtbaukosten führen, die erheblich unter denen von Grundstückskleinkläranlagen liegen würden.
Die durch die ATV geäußerten Bedenken gegen die Pflugtechnik, dass die seitliche Abstützung der Rohre nicht gegeben sei und folglich unzulässige Rohrverformungen entstehen könnten, basierten auf das Fehlen diesbezüglicher Langzeiterfahrungen. Um diese offenkundige Lücke schließen und das Pflugverfahren mit dem anerkannten Vortriebsverfahren gemäß A 125 gleichsetzen zu können, wurde das Forschungsprojekt bearbeitet.

 

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